Kopfläuse erkennen

Ein Kopflausbefall beginnt schleichend. Bis krabbelnde Läuse tatsächlich wahrgenommen werden oder sich durch Juckreiz bemerkbar machen, dauert es oft mehrere Wochen. Wenn Kopfläuse an Ihrer Schule gemeldet wurden oder Sie selbst den Verdacht hegen, sollten Sie Ihr Kind deshalb unbedingt gründlich untersuchen.

Diese Anzeichen können auf einen Kopflausbefall hindeuten:

  • Krabbeln im Haar
  • Etwas krabbelt schnell weg (Läuse sind lichtscheu)
  • Kleine Schnüre von kugeligen, graubraunen Partikeln, die sich beim Kämmen aus dem Haar lösen (Läusekot)
  • Beim Kämmen fallen gelbliche Partikel von 1-3 mm aus dem Haar, die versuchen, wegzulaufen (Larven bzw. Läuse)
  • Weiße Pusteln von ca. 1 mm Größe (Läuseeier/Nissen)
  • Juckreiz, Ekzeme, Krusten (entzündete Stichstellen)
  • Geschwollene Lymphknoten am Hals durch entzündete Stiche
  • Haare verkleben leicht durch den Kot der Läuse bzw. das Wundsekret
  • Modriger Geruch der Haare (Eigengeruch des Wundsekrets)
  • Kinder sind unausgeschlafen/unruhig

Kopfläuse bevorzugen warme und dunkle Areale nahe der Kopfhaut,
z. B. im Nacken und hinter den Ohren. Der bloße Blick auf den Kopf Ihres Kindes genügt deshalb nicht, um einen Kopflausbefall zuverlässig auszuschließen.
Scheiteln Sie das Haar und suchen Sie partienweise am Haaransatz nach eingeklebten hellbraunen Eiern (Nissen). Kämmen Sie anschließend die Haare über einer Schale oder einem weißen Tuch mit einem speziellen Kamm gründlich aus, z. B. mit dem LICENER® Nissenkamm, der besonders eng stehende und stabile Metallzinken aufweist.

 

Bei Kopflausbefall finden Sie krabbelnde Läuse in der Schale bzw. auf dem Tuch. (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)