Informationen für Eltern, Schulen und Kindergärten

Wenn Sie als Eltern bei Ihren Kindern Kopfläuse feststellen, sind Sie nach dem Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, die besuchten Gemeinschaftseinrichtungen, wie z. B. die Schule oder den Kindergarten, darüber zu informieren. Es empfiehlt sich, zusätzlich die Eltern von Freunden und Spielkameraden – vielleicht auch im Sportverein oder in der Fußballmannschaft – über den Kopflausbefall in Kenntnis zu setzen, damit auch sie untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Die Behandlung aller Betroffenen sollte unverzüglich – idealerweise noch am Tag der Feststellung – durchgeführt werden. Nur durch eine offene und möglichst frühzeitige Kommunikation lässt sich eine weitere Verbreitung von Kopfläusen stoppen. Kopfläuse sind bei Kindern nichts Ungewöhnliches und sollten daher auch kein Grund für falsche Scham sein!


Gemeinschaftseinrichtungen sind dazu verpflichtet, das Gesundheitsamt über jeden Kopflausbefall in Kenntnis zu setzen. Die Einrichtung leitet dann in Abstimmung mit der für sie zuständigen Gesundheitsbehörde alle notwendigen Maßnahmen ein, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Damit Ihr Kind nach einem festgestellten Kopflausbefall die Schule oder den Kindergarten so schnell wie möglich wieder besuchen darf, muss nachgewiesen werden, dass eine Weiterverbreitung der Kopfläuse nicht mehr zu befürchten ist. In welcher Form dieser Nachweis für Ihr Kind erfolgen muss, erfahren Sie bei der Schul- oder Kindergartenleitung.


In den meisten Fällen genügt eine Bestätigung der Eltern, dass eine Behandlung mit einem geeigneten Mittel, wie z. B. mit LICENER® Shampoo gegen Kopfläuse, durchgeführt wurde. Ihr Kind kann bereits am nächsten Tag wieder in die Schule gehen.